Wer schnell eine Geschäftsidee umsetzen möchte, nach einem Nebenerwerb sucht oder sein Branding mit auf die eigene Marke zugeschnittenen Produkten vorantreiben will, findet mit Print-on-Demand eine Strategie, die diese Pläne ermöglicht.
Egal ob du Künstler:in, Musiker:in, Designer:in oder Unternehmer:in bist, der Start deines Geschäfts kann mithilfe von Print-on-Demand-Anbieter:innen problemlos in Gang gesetzt werden. In Kombination mit deinem eigenen Shopify-Store wird es dabei noch einfacher, online und über Social-Media-Kanäle deine Designs an Fans zu verkaufen. Warum du auf Print-on-Demand setzen solltest und welche zehn Print-on-Demand-Anbieter:innen am besten sind, zeigen wir dir in unserem großen Print-on-Demand-Vergleich.
Das sind die besten Print-on-Demand Anbieter:innen 2026
- Shirtigo
- Printful
- Printify
- SPOD - Spreadshirt Print-on-Demand
- Shirtee
- Gooten
- Custom Cat
- JetPrint
- AOP+
- Teelaunch
Was ist Print-on-Demand und wie funktioniert es?
Print-on-Demand (kurz: POD) ist ein Verfahren zur Auftragsabwicklung, bei dem die Produkte durch die POD-Anbieter:innen auf Nachfrage bedruckt und an deine Kund:innen versendet werden. Dabei spielt die Leistung der Anbieter:innen eine entscheidende Rolle für den Erfolg deines Geschäfts.
Bei dem Dropshipping-Prozess arbeitest du mit einem externen Lieferanten bzw. einer externen Lieferantin zusammen. Nutzt du dieses System, versiehst du White-Label-Produkte mit deinen eigenen Designs und Illustrationen und bietest diese online zum Kauf an. Wird ein Produkt gekauft, wird die Bestellung an die Print-on-Demand-Anbieter:innen weitergereicht und produziert. Das bedeutet also für dich, dass du das Produkt erst bezahlst, wenn du es weiterverkauft hast. Der externe Anbieter bzw. die externe Anbieterin wird die Produkte zudem direkt an die Käufer:innen versenden. Das spart dir nicht nur die Notwendigkeit von großen Lagerbeständen, sondern auch die Zeit, die du sonst mit dem Fulfillment verbringen würdest.
Die Zeiten, in denen man nur weiße T-Shirts online selbst bedrucken lassen konnte, sind vorüber. Print-on-Demand-Anbieter:innen bieten mittlerweile von Kleidung über Papierwaren bis hin zu Spielen oder Tierzubehör alles Mögliche und kümmern sich neben dem POD-Service oftmals auch um Warehousing und Fulfillment, Branding, Bestickung oder das Lasern von Produkten. Einige dieser Unternehmen bieten zusätzlich sogar Fotoshootings oder einen Filmproduktionsservice an, um deine Produkte im besten Licht darzustellen.
In Zusammenhang mit einem eigenen Shopify-Store kannst du deine Produkte dann einfach über weitere Kanäle promoten und neben deinem Print-on-Demand-Shop auch in einem Instagram-Shop anbieten. So stärkst du dein Branding und bietest potenzieller Kundschaft eine reibungslose Kauferfahrung, denn alles wird automatisch zwischen dem POD-Dienst und deinem Onlineshop synchronisiert.
In diesem Video (auf Englisch) erfährst du mehr, wie du ein erfolgreiches POD-Business aufbauen kannst:
Die 15 besten Print-on-Demand-Anbieter im Vergleich
Es spricht viel dafür, mit dieser Art des Dropshippings zu starten. Jedoch gibt es viele Print-on-Demand-Anbieter:innen. Um dir die Recherchearbeit zu erleichtern, zeigen wir dir, welche Anbieter:innen es gibt, welche Produkte sie anbieten und worauf du achten solltest.
- Shirtigo
- Printful
- Printify
- Spredshop
- Shirtee
- Gooten
- CustomCat
- JetPrint
- AOP+
- Teelaunch
- Redbubble
- Gelato
- Zazzle
- Society 6
- Marketprint
1. Shirtigo
Shirtigo ist ein deutscher Print-on-Demand-Anbieter mit Sitz in Hürth bei Köln. Das Unternehmen unterstützt Onlinehändler:innen bei der Produktion und dem Versand individuell bedruckter Produkte und bietet dafür eine direkte Anbindung an Shopify. Neben einem breiten Sortiment an Textilien und Merchandising-Artikeln profitieren Händler:innen von automatisierten Fulfillment-Prozessen, verschiedenen Branding-Möglichkeiten und einer einfachen Bestellabwicklung. Ein besonderer Fokus liegt auf nachhaltiger Produktion: Gedruckt wird unter anderem mit Ökostrom und ressourcenschonenden Digitaldruckverfahren.
Shirtigo Funktionen
Versand: Die Produktion erfolgt in Deutschland, wodurch kurze Lieferzeiten innerhalb Europas ermöglicht werden. Bestellungen werden automatisch verarbeitet und direkt an Kund:innen versendet.
Druckoptionen: Direct-to-Garment-Druck (DTG), Stickerei sowie weitere Veredelungsverfahren für Textilien und Merchandising-Produkte.
Einzigartige Funktionen: Shirtigo bietet umfangreiche White-Label- und Branding-Möglichkeiten. Zudem profitieren Händler:innen von einer speziell für den deutschsprachigen Markt entwickelten Shopify-Integration.
Produktkatalog umfasst
- T-Shirts
- Hoodies
- Sweatshirts
- Poloshirts
- Caps
- Taschen
- Tassen
- Poster
- Accessoires
Shirtigo wird empfohlen für: Shopify-Händler:innen, die auf einen deutschen Anbieter mit Fokus auf Nachhaltigkeit, Branding und kurze Lieferzeiten setzen möchten.
2. Printful
Printful ist ein auf Print-on-Demand spezialisiertes Dropshipping-Unternehmen mit Produktionsstätten in Nordamerika und Europa. Es bietet eine Vielzahl an Premium-Produkten darunter Bekleidung, Accessoires oder Home & Living-Artikel, sowie Warehousing & Fulfillment-Dienste. Die Lösung umfasst die Synchronisation von Produkten im Store, Live-Versand-Raten, Rabattprognosen, Logo-Maker uvm. Hochqualitative Drucke können genauso umgesetzt werden wie Stickereien oder Gravuren.
Printful Funktionen
Versand: Dank internationaler Fulfillment-Zentren können Bestellungen weltweit produziert und ausgeliefert werden. Dadurch profitieren Händler:innen von kurzen Lieferzeiten und wettbewerbsfähigen Versandkosten.
Druckoptionen: Direct-to-Garment-Druck, Stickerei, Sublimation, All-Over-Print, Gravur und UV-Druck.
Einzigartige Funktionen: Printful bietet umfangreiche Branding-Optionen, darunter individuell gestaltete Verpackungsbeilagen, Etiketten und Pack-Inserts. Zusätzlich stehen Mockup-Generatoren und Design-Tools zur Verfügung.
Produktkatalog umfasst
- T-Shirts
- Hoodies
- Sweatshirts
- Caps
- Sportbekleidung
- Taschen
- Tassen
- Poster
- Leinwände
- Schmuck
- Home-&-Living-Produkte
Printful wird empfohlen für: Händler:innen, die Wert auf hochwertige Produkte, starke Branding-Möglichkeiten und internationale Skalierbarkeit legen.
3. Printify
Printify ist eine transparente Plattform, die POD-Dienste für Online-Händler:innen vereinfacht und automatisiert. Die Plattform bietet Nutzer:innen die Integration mit führenden E-Commerce-Plattformen und Marktplätzen. Dort können Nutzer:innen von Hunderten von Produkten (u.a. Bekleidung, Accessoires und Wohnaccessoires) profitieren, die von über 90 Druckanbieter:innen weltweit bereitgestellt werden.
Printify Funktionen
Versand: Die Versandzeiten variieren je nach ausgewähltem Druckpartner und Produktionsstandort. Durch das internationale Netzwerk können Händler:innen Produkte möglichst nah an ihren Zielmärkten produzieren lassen.
Druckoptionen: Direct-to-Garment-Druck, Stickerei, Sublimation, All-Over-Print und weitere Druckverfahren je nach Produktionspartner.
Einzigartige Funktionen: Printify bietet eine besonders große Auswahl an Druckpartnern und Produkten. Händler:innen können Anbieter hinsichtlich Preis, Qualität und Liefergeschwindigkeit direkt vergleichen.
Produktkatalog umfasst
- T-Shirts
- Hoodies
- Sweatshirts
- Caps
- Handyhüllen
- Tassen
- Trinkflaschen
- Poster
- Wohnaccessoires
- Schmuck
- Haustierprodukte
Printify wird empfohlen für: Händler:innen, die maximale Flexibilität bei Produktion, Preisen und Produktauswahl wünschen.
4. Spreadshop
Spreadshop ist die Shop-Lösung der Spread Group und ermöglicht die Erstellung eines eigenen Merch-Shops ohne technische Vorkenntnisse. Anders als SPOD richtet sich Spreadshop direkt an Creator, Vereine und Marken.
Spreadshop Funktionen
Versand: Produktion und Versand erfolgen über die Infrastruktur von Spreadshirt in Europa und Nordamerika.
Druckoptionen: Direct-to-Garment-Druck, Flexdruck, Flockdruck und Stickerei.
Einzigartige Funktionen: Nutzer:innen können ohne eigene Shopify-Installation einen vollständigen Merch-Shop erstellen. Gleichzeitig lassen sich Produkte und Designs unkompliziert verwalten.
Produktkatalog umfasst
- T-Shirts
- Hoodies
- Sweatshirts
- Caps
- Taschen
- Tassen
- Trinkflaschen
- Schürzen
- Babybekleidung
Spreadshop wird empfohlen für: Creator, Vereine, Influencer und Unternehmen, die schnell einen eigenen Merch-Shop aufbauen möchten.
5. Shirtee
Was als Startup- Idee 2016 in Köln begann, ist heute eines der führenden Print-on-Demand-Unternehmen Europas. Shirtee setzt auf marktführende Technik und moderne Lagersysteme, um jederzeit Qualitätsware zu produzieren. Neben POD-Dropshipping können Kund:innen dank Branding-Optionen, Warehousing und Retourenprogramm eine eigene Marke aufbauen. Im Shirtee Cloud-Dashboard sehen sie in Echtzeit den Status von Bestellungen, Retouren oder den Lagerbestand ihrer Ware.
Shirtee Funktionen
Versand: Die Produktion erfolgt in Europa. Bestellungen werden automatisiert verarbeitet und direkt an Endkund:innen versendet.
Druckoptionen: Direct-to-Garment-Druck, Stickerei, Sublimation sowie weitere Textilveredelungsverfahren.
Einzigartige Funktionen: Mit dem Shirtee Cloud-Dashboard können Händler:innen Bestellungen, Retouren und Lagerbestände in Echtzeit verwalten. Zusätzlich stehen White-Label- und Branding-Optionen zur Verfügung.
Produktkatalog umfasst
- T-Shirts
- Hoodies
- Sweatshirts
- Caps
- Taschen
- Tassen
- Poster
- Handyhüllen
- Wohnaccessoires
Shirtee wird empfohlen für: Marken, die neben Print-on-Demand auch Fulfillment-, Lager- und Branding-Lösungen aus einer Hand nutzen möchten.
6. Gooten
Gootens Katalog umfasst mehr als 500 anpassbare Produkte, darunter Bekleidung, Wandkunst, hochwertige Wohnkulturartikel, Trinkgefäße und Accessoires. Die meisten Produkte werden innerhalb von 3-4 Werktagen hergestellt und zu einem Pauschalpreis versendet.
Mit über 50 Hersteller:innen an mehr als 70 globalen Standorten hilft Gootens Fulfillment-Netzwerk Print-on-Demand-Geschäften beim Skalieren.
Gooten Funktionen
Versand: Gooten übernimmt die Auftragsabwicklung und bietet Pauschalversandkosten mit ermäßigten Preisen für zusätzliche Artikel in derselben Bestellung. Um die Versandkosten und -zeiten für bestimmte Artikel und Kundenstandorte zu sehen, wähle die gewünschte Versandregion auf den einzelnen Produktseiten aus.
Wenn du Gooten mit Shopify verwendest, schau dir diese Seite an, um Unterstützung bei der Einrichtung des Versands zu erhalten.
Druckoptionen: Gooten bietet Direct-to-Garment, Direct-to-Film, Dye-Sublimation-Druck, Cut & Sew Allover Print, Inkjet-Digitaldruck, UV-Druck sowie gewebte und Stickerei-Dekorationsoptionen an.
Einzigartige Funktionen: Zusammen mit den beiden oben genannten POD-Unternehmen ist Gooten ein Shopify Certified App Partner. Zertifizierte Apps können auch den größten Shopify-Händler:innen konstant hohe Produktqualität, Service- und Leistungsniveaus bieten.
Der Mockup-Generator von Gooten ermöglicht es dir, deine Produkte vor dem Einreichen zu visualisieren.
Produktkatalog umfasst
- T-Shirts
- Sweatshirts
- Hoodies
- Decken
- Kissen
- Duschvorhänge
- Becher
- Wasserflaschen
- Wandkunst
- Handyhüllen
- Schreibwaren
Gooten wird empfohlen für: Geschäfte jeder Größe, die maßgeschneiderte Wohnkultur-, Lifestyle- und Accessoire-Produkte in den USA oder international verkaufen möchten.
7. CustomCat
CustomCat ist ein groß angelegtes Print-on-Demand-Unternehmen mit über 550 Produkten in seinem Katalog. Das Designtool ist einfach zu bedienen, und CustomCat bietet wettbewerbsfähige Preise und Erfüllungszeiten. Ein kostenpflichtiger Plan ist verfügbar, der Rabatte auf den gesamten Katalog gewährt.
CustomCat Funktionen
Versand: Bestellungen werden in den USA produziert und sind innerhalb von zwei bis drei Werktagen versandbereit. Der Versand innerhalb der USA dauert etwa ein bis sieben Werktage und der internationale Versand vier bis 15 Tage. Der Inlandsversand in die USA kostet $4,99 für den ersten Artikel und dann $1,50 für jeden zusätzlichen Artikel. Einzelheiten findest du in der Versandrichtlinie von CustomCat.
Druckoptionen: Direct-to-Garment, Sublimation, 3D-Dye-Diffusion und Stickerei.
Einzigartige Funktionen: Ein optionaler kostenpflichtiger Plan gewährt dir Zugang zu preisgünstiger Bekleidung und Haushaltswaren.
Produktkatalog umfasst
- T-Shirts
- Jogginghosen
- Laptop-Hüllen
- Haustier-Accessoires
- Schmuck
- Trinkgefäße
- Windjacken und -hosen
- Trikots
8. JetPrint
Print-on-Demand in Deutschland: Was sind die Vorteile?
Print-on-Demand bietet dir als Entrepreneur:in einen wunderbaren Einstieg in den E-Commerce. Dabei ist es egal, ob du deine Nische schon gefunden hast oder nicht. Das Geschäftsmodell bietet eine Reihe von Vorteilen, die es zu beachten gilt.
Perfekt für den Einstieg
POD eignet sich vor allem für Personen, die die ersten Schritte im E-Commerce hin zu einer unabhängigen Zukunft gehen möchten. Da der Druck auf Abruf erfolgt, entstehen den Betreiber:innen der Onlineshops für Print-on-Demand-Produkte keinerlei Kosten für eventuelle Vorproduktion und Lagerung etc.
Das sieht auch Robert Schulz, Director von SPOD, so: „Wer kennt schon die perfekte Kombination aus Passform, Farbe und Design, wenn er ein Unternehmen gründet? Kaum ein Shop-Betreiber bzw. eine Shop-Betreiberin hat dieses Wissen zu Beginn. Print-on-Demand-Geschäfte sind die perfekte Lösung, um zu experimentieren, die richtige Nische zu finden, das Geschäft zu optimieren und mit der Hilfe echter Druckexpert:innen weder Zeit noch Geld zu verlieren.“
Geringes Startkapital nötig
Da keine Kosten für Inventar oder Ausrüstung aufgebracht werden müssen, kannst du mit einem geringen Kapital starten, um Designs und Geschäftsideen zu testen. Auch wenn Musiker:innen, Künstler:innen oder Influencer unkompliziert Merchandising anbieten wollen, sind Print-on-Demand-Services die beste Anlaufstelle.
Weniger Arbeit
Die Lagerung, Produktbeschaffung, Suche nach geeigneten Produktionsanlagen und das Fulfillment sind einige essenzielle Elemente im Geschäftsprozess, die von den Anbieter:innen übernommen werden können. Du sparst dir also eine Menge Arbeit, Zeit und Nerven.
Lesetipp: Du bist Künstler:in oder Content Creator? Wie du deinen eigenen Merch erstellen kannst, erklären wir dir in diesem Beitrag.
Besser für die Umwelt
Die Modeindustrie ist heutzutage sehr schnelllebig. Begriffe wie Fast-Fashion sind in aller Munde und die Kritik an umweltschädlichen Verfahren, steigenden Abfallmengen und fragwürdigen Arbeitsbedingungen wird immer lauter. Mit Print-on-Demand werden nur Produkte produziert, die auch wirklich nachgefragt werden.
„Auch die Umwelt profitiert hier: Textilien werden normalerweise in großen Mengen vorproduziert und leider auch entsorgt. Wer auf Nachfrage produziert, vermeidet die Verschwendung von Ressourcen.“, so Nino Boender, Geschäftsführer von Shirtee.
Was solltest du bei der Auswahl von Print-on-Demand-Anbieter:innen beachten?
Wenn du dich für das Geschäftsmodell Print-on-Demand entscheidest, ist die Auswahl des passenden POD-Anbieters bzw. der passenden POD-Anbieterin entscheidend. Die folgende Checkliste soll dir bei der Auswahl des passenden Unternehmens helfen.
1. Produktsortiment und Druckqualität
Die Qualität deiner verkauften Produkte wird maßgeblich über die Zufriedenheit deiner Kund:innen und deinen Geschäftserfolg entscheiden. Selbst wenn du ein überragendes Design konzipiert hast, wird eine schlechte Qualität deiner Produkte vom (Wieder-)Kauf und der Weiterempfehlung eher abschrecken.
Bedenke außerdem, dass du dein Produktportfolio möglicherweise in Zukunft erweitern willst. Schaue dir also auch die Produktauswahl der Anbieter:innen genau an.
Teste die Qualität der Produkte von verschiedenen Print-on-Demand-Anbieter:innen durch Muster und Testkäufe. So wirst du die Qualität der Produkte, aber auch die Servicequalität des Unternehmens direkt beurteilen können.
2. Schnelle Lieferung
Ein wichtiger Faktor, der sich in der Servicequalität der Anbieter:innen widerspiegelt, ist die Lieferdauer. Dieses Kriterium ist eines der wichtigsten für deine Kundinnen und Kunden.
Dank einer zunehmend schnelllebigen Welt ist es deine Kundschaft gewohnt, die bestellten Produkte mitunter noch am selben Tag zu erhalten. Versandzeiten über mehrere Tage sind daher schon eine Herausforderung für dein Unternehmen.
Achte darauf, wie lange die durchschnittliche Lieferdauer der Anbieter:innen ist und wie die Musterbestellungen bei dir ankommen. Wenn du international verkaufen möchtest, brauchst du zudem einen Partner bzw. eine Partnerin, die weltweit versenden kann.
3. Produkt- und Versandkosten
Qualität und Geschwindigkeit sind für deinen Erfolg entscheidend. Allerdings solltest du die Kosten dabei nicht aus den Augen verlieren. Hohe Produkt- und Versandkosten fressen deine eigene Marge auf.
Achte also auf ein für dich passendes Preis-Leistungs-Verhältnis - ohne dabei die beiden ersten Punkte zu vergessen. Billig muss nicht gezwungenermaßen schlechter sein.
Lesetipp: Die Kosten sind ein entscheidender Faktor. Wir zeigen dir in diesem Beitrag alles, was du zum Thema Geld verdienen mit Dropshipping wissen musst.
4. Drucktechniken und Personalisierung
Je nachdem, was du verkaufen möchtest, sind entsprechend aufwändige Druckverfahren notwendig. Wenn du lediglich Shirts mit deinem Logo versehen willst, stellt das die Anbieter:innen vor keine Herausforderung.
Willst du jedoch dein volles künstlerisches Potenzial entfalten, benötigst du möglicherweise andere Drucktechniken und weitere Anpassungsmöglichkeiten wie beispielsweise Bestickung oder Gravur. Achte bei der Wahl des Print-on-Demand-Unternehmens auf das zusätzliche Leistungsspektrum.
5. Technische Implikation
Ein weiterer nicht zu vernachlässigender Punkt ist die Integration in deinen Shop. Die meisten Print-on-Demand-Anbieter:innen haben passende API-Schnittstellen oder Apps entwickelt, die leicht in die gängigsten E-Commerce-Systeme einzupflegen sind.
Wenn du dein Unternehmen vergrößern möchtest, solltest du auf die Anbindung verschiedener Vertriebskanäle achten.
Was kostet Print-on-Demand?
Die Kosten für Print-on-Demand sehen meist gleich aus: In der Regel zahlen Nutzer:innen nichts für die Basisversion der Plattform bzw. App. Einzelne Anbieter:innen haben Premium-Versionen etabliert, die gegen eine monatliche Gebühr bezogen werden können.
Erst wenn eine Bestellung bei dir im Shop eingegangen und dem Unternehmen übermittelt wurde, müssen diese erstellt werden, wodurch Kosten für die Produktion und den Versand entstehen. Diese Kosten werden von den Gewinnen abgezogen bzw. in Rechnung gestellt. In den Basispreisen der Produkte werden oft bereits alle Kosten abgedeckt. Darüber hinaus bieten einige Anbieter:innen zusätzliche Services wie Branding, Lasern der Produkte oder Warehousing an. Diese können optional hinzugebucht werden und sind in der Regel kostenpflichtig.
Welche Kosten unsere vorgestellten Anbieter:innen berechnen, siehst du in unserem kostenlosen Print-on-Demand-Anbieter:innen-Vergleich.
Fazit
Der Wunsch, sich von anderen zu unterscheiden, wird in Zeiten der Fast-Fashion-Industrie noch wachsen. Die eigene Individualität zum Ausdruck zu bringen, ist für Communitys ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens.
Die Corona-Pandemie hat viele Einzelhändler:innen gelehrt, dass ein Fortbestand ohne Online-Präsenz in Krisenzeiten gefährlich sein kann. Print-on-Demand kann hier ein schneller Einstieg für zusätzliche Einnahmen im E-Commerce sein. Für viele Anbieter:innen wird es deshalb noch wichtiger werden, Verkäuferinnen und Verkäufern neue Tools und Möglichkeiten zu bieten, um das Online-Geschäft einfacher zu gestalten und sich aus der Masse abzuheben und mit einem breiten Produktsortiment in der gefundenen Nische zu performen.
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