Die Branche für handgefertigte Waren erreichte 2024 eine globale Marktgröße von 1.218 Milliarden $. Bis 2028 wird diese Zahl schätzungsweise auf fast 1,94 Billionen $ ansteigen.
Anders als in vielen Branchen dieser Größenordnung wird der Markt für handgefertigte Waren von kleinen Unternehmer:innen dominiert. Wenn du leidenschaftlich gerne schöne und nützliche Kreationen herstellst, ist die Gründung deines eigenen Unternehmens für handgefertigte Waren eine großartige Möglichkeit, deine Talente zu teilen und Geld mit etwas zu verdienen, was du liebst.
Eine Cricut-Maschine kann genau das richtige Werkzeug sein, um dieses Ziel zu erreichen. In diesem Beitrag erfährst du, wie du ein Cricut-Geschäft startest und dich vermarktest, um aus der Masse herauszustechen.
Was ist eine Cricut?
Eine Cricut-Maschine ist ein elektronisches Schneidewerkzeug, das bei Hobby-Bastler:innen und Handwerksbetrieben sehr beliebt ist. Cricut bietet vier Maschinenmodelle an: den Cricut Maker, Cricut Explore, Cricut Joy und Cricut Venture sowie eine Reihe von Materialien und Zubehör wie Transferpressen und Cricut-kompatible Tinten, Folien und Stoffe. Die Maschine arbeitet mit einer Design-Software und verwendet eine kleine, präzise Klinge, um Formen oder Muster zurechtzuschneiden.
Nutzer:innen können ihre Designs direkt in der Cricut-App entwerfen, eigene Designs hochladen oder fertige Optionen kaufen. Die Maschine reproduziert das Design automatisch, indem sie es aus Materialien wie Papier, Vinyl, Stoff oder sogar aus Holz oder Leder ausschneidet. Dank ihrer Vielseitigkeit ermöglicht dir eine Cricut-Maschine, komplizierte Designs, Schriftzüge und Formen zu erstellen, die du auf verschiedene Oberflächen und Materialien verwenden kannst.
@cricut
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♬ Originalton – Cricut
Wie du ein Cricut-Geschäft startest
- Entscheide, was du verkaufen möchtest
- Führe Marktforschung durch
- Definiere deine Zielgruppe
- Entscheide, wo du deine Produkte verkaufen möchtest
- Gestalte deine Cricut-Produktlinie
- Kalkuliere deine Ausgaben
- Bestimme die Preise für deine Produkte
- Wähle einen Unternehmensnamen
- Gründe dein Unternehmen
- Erstelle einen Businessplan
- Materialkauf und Herstellung deiner Produkte
- Richte deinen Online-Shop ein
Die Gründung eines Cricut-Geschäfts kann ein lohnendes Vorhaben sein. Du verdienst nicht nur Geld mit dem, was dir Spaß macht, sondern entwickelst auch dein berufliches Netzwerk weiter und gründest dein eigenes Unternehmen.
Es kann aber auch ein großes Unterfangen sein, denn so ein Geschäft geht mit sorgfältiger Planung und einem tiefen Verständnis deines Unternehmens und deiner Zielgruppe einher.
Und so fängst du an:
1. Entscheide, was du verkaufen möchtest
Es gibt verschiedene Arten von Cricut-Geschäften, die du potenziell gründen kannst. Hier sind einige Nischen, die du in Betracht ziehen kannst:
Papierhandwerk
Mit Cricut kannst du eine große Vielfalt an Papierprodukten erstellen, darunter Banner, Grußkarten, Geschenkanhänger, Umschläge und Schreibwaren. Mit deiner Cricut-Maschine kannst du sofort mit der Produktion und Bewerbung deiner Papierprodukte beginnen, ohne im Voraus eine:n Hersteller:in bezahlen und wochenlang (oder sogar monatelang) auf die Lieferung deiner Waren warten zu müssen.
Martina Calvi, Autorin und Inhaberin von Martina's Tiny Store, startete ihr Sticker-Geschäft mit einem Scanner und Cricut Maker. Heute findest du ihre Sticker-Bögen sogar in Läden wie Urban Outfitters.
Viele Cricut-Design-Unternehmen bieten auch individuelle Anfertigungen an. Wenn du dich damit wohlfühlst, Artikel auf Anfrage zu erstellen – etwa Vinyl-Aufkleber oder Lederwaren –, kannst du Individualisierungsoptionen gegen eine zusätzliche Gebühr anbieten.
Mit Cricut individualisierte Produkte
Du kannst bestehende Produkte, wie T-Shirts, Tassen und Handyhüllen, mit einer Cricut-Maschine individualisieren. Füge deine eigenen witzigen Sprüche und Illustrationen hinzu oder erstelle maßgeschneiderte Artikel für Kund:innen, wie Platzkarten aus goldener Folie für Hochzeiten und besondere Anlässe.
@cricut
Diese kleinen Details machen den entscheidenden Unterschied ✨ Dieser Glanz 😮💨
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Digitale Produkte
Deine Cricut-Maschine ist auf SVG-Dateien (Scalable Vector Graphics) angewiesen, um präzise Schnitte und Formen zu erstellen. Wenn du technikaffin bist und gern neue Designs entwickelst, kannst du eigene Dateien erstellen und sie als digitale Produkte verkaufen, um passives Einkommen zu erzielen.
Angie Holden von The Country Chic Cottage verkauft eine Vielzahl digitaler Dateien mit eigenen Designs, die andere Bastler:innen nutzen können, um z. B. Tassen und weitere Produkte zu gestalten.
Individuelle Online-Kurse
Für Anfänger:innen könnte der Umgang mit einer Cricut-Maschine schwerer zu erlernen sein. Nutze dein Fachwissen, um anderen dabei zu helfen, die Ins und Outs dieser Handwerksmaschine zu erlernen und erfolgreich zu meistern. Entsprechende Einzelkurse bieten individuelle Hilfe auf eine Weise, die allgemeine Tutorials möglicherweise nicht umsetzen können. Verwende eine App für die Terminbuchung, um deinen Kund:innen das Buchen einer Stunde so leicht wie möglich zu machen.
2. Führe Marktforschung durch
Marktforschung ist der Prozess der Informationssammlung über Verbraucher:innen und potenzielle Konkurrent:innen, um die Marktbedingungen in einem bestimmten Geschäftsbereich besser zu verstehen. Sie ist normalerweise Teil einer umfassenderen Marktanalyse. Bevor du Geld für dein Unternehmen ausgibst, identifiziere zunächst deinen Zielmarkt und lerne mehr über die Produktnachfrage.
Für ein Cricut-Geschäft könntest du Konkurrent:innen, die sich bereits im Cricut-Design etabliert haben, recherchieren, um Preise, Branding, Marketing-Sprache und Produktinformationen zu analysieren. Das hilft dir, zu verstehen, wen du ansprechen musst und welche Art von Wert deine Zielgruppen erwartet.
Du kannst zudem Cricut-Etsy-Shops durchstöbern, Bewertungen lesen oder Gesamtverkäufe überprüfen, um besser einzuschätzen, wie gut diese Unternehmen abschneiden. Das Lesen von Fachzeitschriften, E-Commerce-Blogs und Branchenberichten bietet ebenfalls eine großartige Möglichkeit, Markttrends und Statistiken aufzudecken.
3. Definiere deine Zielgruppe
Sobald du weißt, welche Produkte du verkaufen willst und wie sich deine Konkurrenz positioniert, ist es Zeit, deine Zielgruppe genauer zu definieren und dein Angebot gezielt auf sie auszurichten.
Wenn du z. B. lieber mit hochwertigen Materialien arbeitest, könntest du dich dafür entscheiden, eine anspruchsvollere Zielgruppe anzusprechen. Um dies effektiv zu tun, musst du verstehen, was diese Art von Kund:innen zu Kaufentscheidungen motiviert und welche Erwartungen sie an dein Produkt haben könnten. Ziehe in Erwägung, Fokusgruppen durchzuführen, Umfragen zu versenden und ausführlicher zu den demografischen und psychografischen Merkmalen zu recherchieren, die in dieser Zielgruppe häufig vorkommen.
Du kannst auch Buyer Personas erstellen. Das sind fiktive Darstellungen der idealen Kund:innen eines Unternehmens. Identifiziere die Demografie, das Verhalten und die Präferenzen deiner Zielgruppe. Gruppiere dann ähnliche Eigenschaften, vergib Namen und fasse ihre Motivationen, Herausforderungen und Kaufgewohnheiten zusammen. Diese Erkenntnisse helfen dir dabei, dein Produkt so zu positionieren, dass es die Bedürfnisse deiner Kund:innen erfüllt und du deine Marketingmaterialien gezielt auf diese potenziellen Käufer:innen ausrichten kannst.
4. Entscheide, wo du deine Produkte verkaufen möchtest
Der Online-Verkauf gibt dir die Möglichkeit, eine breitere Zielgruppe anzusprechen. Der Start deiner eigenen Website bietet dir die größte Flexibilität. Der einfachste Weg, eine Website für dein Cricut-Geschäft zu erstellen, ist ein No-Code-Website-Builder mit dem Drag-and-Drop-Editor wie Shopify.
Shopify bietet Kundenprofile und digitale Marketing-Tools, die dir helfen, mehr über deine Zielgruppe zu erfahren und effektive Kampagnen zu erstellen, die die richtigen Leute ansprechen. Wenn du auf einem Online-Marktplatz wie Amazon Handmade oder Etsy verkaufen möchtest, kannst du Marketplace Connect verwenden, um deine Produkte automatisch zu synchronisieren.
Um die richtige Wahl zu treffen, recherchiere die Demografie jeder Plattform, um zu sehen, ob sie mit deiner Zielgruppe übereinstimmt. Vergleiche Verkaufsgebühren und überlege, wie viel Kontrolle du über dein Branding und deine Kundenerfahrung haben möchtest.
Wenn du eine persönlichere Verbindung zu deinen Kund:innen aufbauen möchtest, kannst du deine Produkte auch direkt auf lokalen Handwerks- oder Wochenmärkten verkaufen, z. B. mit
Shopifys Tap to Pay POS. Du kannst auch einen kostenlosen QR-Code-Generator verwenden, um Schilder für deinen Stand zu erstellen, die zu deiner Website oder deinen Social-Media-Profilen verlinken.
5. Gestalte deine Cricut-Produktlinie
Nutze deine Buyer Personas und deine Konkurrenzanalyse, um deine Produktlinie kontinuierlich zu schärfen. Frage dich, welche Produkte sich deine Zielgruppe am meisten wünscht, und identifiziere Lücken im Angebot deiner Konkurrenz.
Ein ideales Produkt erfüllt einen spezifischen Bedarf, der zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht von anderen Anbieter:innen abgedeckt wird. Finalisiere als Nächstes deine Designs, Farboptionen und Materialauswahl. Ziehe in Erwägung, Mockups zur Überprüfung zu erstellen oder eine Checkliste mit Kundenbedürfnissen zu entwickeln.
6. Kalkuliere deine Ausgaben
Die genaue Planung deiner Finanzen kann dir helfen, deine finanziellen Ziele zu setzen und zu verstehen, was für dich machbar ist. Du solltest außerdem mögliche Finanzierungsquellen identifizieren, Einnahmen prognostizieren und Betriebsausgaben schätzen. Dazu zählen:
- Startkosten: Der Preis deiner Cricut-Maschine, Geschäftslizenzgebühren und alle anfänglichen Branding-Investitionen
- Direkte Kosten: Die Kosten, die direkt mit der Herstellung deines Produkts und der Abwicklung einer Bestellung verbunden sind, wie z. B. Material- und Versandkosten
- Gemeinkosten: Laufende Kosten, die mit der Führung deines Unternehmens zusammenhängen, wie Software-Lizenzgebühren, Marktplatz-Verkaufsgebühren und Marketing-Ausgaben
Es ist in Ordnung, wenn du in diesem Stadium noch keine exakten Zahlen für jede Ausgabe hast. Deine Software-Lizenzgebühren hängen davon ab, welche Plattform du für deinen Online-Shop verwendest. Auch die Kosten für deine Marketing-Aktivitäten können je nach Strategie variieren. Erstelle für diese Zahlen eine Budgetschätzung, die zusammenfasst, was du in jeder Kategorie basierend auf deinen Recherchen ausgeben kannst. Wenn du dich für einen Website-Anbieter oder eine Marketingstrategie entschieden hast, nutze deine Schätzung, um festzulegen, was du dir leisten kannst.
7. Bestimme die Preise für deine Produkte
Wenn es um die Preisgestaltung deiner Produkte geht, gibt es verschiedene Ansätze, die du verfolgen kannst. Du kannst dir die Preise deiner Konkurrent:innen ansehen und dich am Durchschnitt orientieren, damit deine Preise den Erwartungen deiner Kund:innen entsprechen.
Du kannst deine Preise auch basierend auf deinen geschätzten Ausgaben festlegen. Und so geht's:
Berechne direkte Kosten und Gemeinkosten
Beginne damit, die direkten Kosten für jedes Produkt zu berechnen und berücksichtige in deiner Preisgleichung auch laufende Gemeinkosten sowie Startkosten. Angenommen, du verkaufst Tassen mit Designs aus Cricut: Die Materialkosten betragen 5 € pro Produkt, und du rechnest mit etwa 100 Verkäufen pro Monat. Daraus ergeben sich monatliche Gesamtkosten von rund 1.000 €.
Ermittle die Kosten eines einzelnen Artikels
Teile deine monatlichen Gemeinkosten durch 100 und addiere diese Zahl (1.000 € / 100 = 10 €) zu den direkten Kosten für die Herstellung jeder Tasse (5 €). Hier kommst du auf Kosten von 15 € pro Tasse. Viele Unternehmen planen, ihre Startkosten über die Zeit abzuzahlen. Du könntest demnach zusätzliche 5 € pro Tasse hinzufügen, um die Kosten deiner Cricut-Maschine und anderer Startgebühren zu decken.
Deinen Aufschlag anwenden
Sobald du die Kosten jedes Artikels für dein Unternehmen bestimmt hast, kannst du einen Gewinnmargen-Rechner anwenden, um deinen Aufschlag zu berücksichtigen, deinen Verkaufspreis zu bestimmen und deine Bruttomarge zu berechnen. Aufschläge liegen typischerweise zwischen 20 % und 100 % der Gesamtkosten eines Artikels.
Ein Aufschlag von 25 % auf deine Tasse würde den Verkaufspreis auf 25 € erhöhen und dir einen Gewinn von 4 € pro Tasse einbringen.
Sobald du deine Produkte bepreist hast, kannst du dein Einkommen prognostizieren, indem du die Anzahl der Verkäufe schätzt, die du in einem bestimmten Zeitraum erwartest.
8. Wähle einen Unternehmensnamen
Dein Unternehmensname liefert einen konkreten Hinweis auf deine Produkte und Dienstleistungen. Zum Beispiel vermittelt „Andys individuelle Tassen“ den Kund:innen direkt, was sie von dir und deinem Geschäft erwarten können. Wenn du Hilfe beim Finden eines Unternehmensnamens benötigst, kannst du Shopifys KI-Unternehmensnamen-Generator nutzen, um den perfekten Namen zu finden.
9. Gründe dein Unternehmen
Mit deinem soliden Plan bist du nun bereit, dein Unternehmen zu gründen. Je nach Rechtsform deines Unternehmens sowie den gesetzlichen Vorschriften musst du möglicherweise eine Gewerbeanmeldung vornehmen und dein Unternehmen offiziell registrieren. Informiere dich auf der Website deines Bundeslandes über die Anforderungen für deine Unternehmensform. In der Regel sind dafür das Gewerbeamt, das Finanzamt oder die zuständige Landesbehörde für Steuern und Abgaben verantwortlich.
Wenn du ein Einzelunternehmen gründest, musst du deinen Geschäftsnamen im Rahmen der Gewerbeanmeldung unter einem Handelsnamen registrieren, um ein Geschäftskonto eröffnen zu können.
10. Erstelle einen Businessplan
Dein Businessplan ist der Fahrplan für die Führung deines Unternehmens. Er umfasst diese Elemente:
- Unternehmensbeschreibung: Skizziere dein Geschäftsmodell, deine große Vision, Ziele, Struktur, Mission sowie Wertversprechen
- Marktforschung: Beschreibe die Stärke, Chancen, Größe und Wettbewerbslandschaft deines gewählten Marktes detailliert
- Produkte und Dienstleistungen: Beschreibe deine Angebote und wie du deine Artikel oder Dienstleistungen bepreisen wirst
- Finanzplan: Präsentiere dein Betriebsbudget, das deine prognostizierten Ausgaben und Einnahmen widerspiegelt. Notiere außerdem das Startkapital, das du möglicherweise benötigst.
11. Materialkauf und Herstellung deiner Produkte
Jetzt kommt der Teil, der wirklich Spaß macht: der Kauf deiner Cricut-Maschine und aller benötigten Materialien, damit du mit der Herstellung deiner Produkte beginnen kannst.
Da du deine Produkte selbst herstellst, musst du dir zu Beginn wahrscheinlich keine Sorgen über die Lagerung großer Inventarmengen machen, denn Hersteller:innen handgefertigter Waren bieten oft maßgeschneiderte oder individuelle Produkte an. Wenn du nur ein kleines Lager führst, kannst du dich darauf konzentrieren, Produkte zu fotografieren und einzustellen, um die wöchentlichen Verkaufsziele in jeder Kategorie zu erreichen.
Wenn du digitale Produkte verkaufst, dürfte dein Inventar noch geringer sein. Trotzdem wirst du wahrscheinlich zumindest einige physische Produkte erstellen müssen, um dein Unternehmen in den sozialen Medien effektiv zu bewerben.
12. Richte deinen Online-Shop ein
Sobald du bereit bist deine Produkte zu verkaufen, kannst du deinen Online-Shop einrichten. Beginne damit, einen Website-Builder zu wählen, der dir anpassbare Vorlagen oder Themes bietet, wie Shopify. Wähle ein Theme, das deinem Budget entspricht und deine Ästhetik widerspiegelt. Füge anschließend deine Produktseiten und Kollektionen hinzu.
Während du deinen Online-Shop einrichtest, solltest du diese Best Practices im E-Commerce im Hinterkopf behalten:
- Ladezeit: Lädt deine Website schnell auf allen Geräten?
- Website-Navigation: Lässt sich dein Menü einfach navigieren? Ist der Aufbau logisch und nachvollziehbar?
- Barrierefreiheit: Erfüllt dein Shop die neuesten Standards für Barrierefreiheit?
- Journey Mapping: Führt das Klicken auf einen Link oder Button die Nutzer:innen an die richtige Stelle?
- Responsive Design: Funktioniert deine Website ordnungsgemäß auf allen Geräten, einschließlich Mobilgeräten und Tablets?
- Copywriting: Vermitteln deine Texte Informationen verständlich und spiegeln sie die Stimme deiner Marke wider?
Wie du dein Cricut-Geschäft vermarktest und bewirbst
Das Marketing deines Cricut-Geschäfts bedeutet sowohl einen anfänglichen Einrichtungsschritt als auch eine fortlaufende Aufgabe. Marketing kann dir helfen, deine Markenbekanntheit zu steigern, neue Kund:innen zu erreichen und den Umsatz zu erhöhen. Du kannst deine Marketing-Bemühungen auch organisieren und optimieren, indem du einen entsprechenden Marketing-Plan für dein kleines Unternehmen erstellst.
1. Marketing in sozialen Medien
Der Aufbau einer professionellen Social-Media-Präsenz kann dir helfen, eine größere Zielgruppe zu erreichen und deine Sichtbarkeit zu erhöhen. Du kannst z. B. ein Business-Instagram-Konto erstellen und ansprechende Bilder deiner Produkte, Informationen zu Verkäufen oder Aktionen, Kundenbewertungen sowie Behind-the-Scenes-Einblicke teilen.
2. Partnerschaften mit Creator:innen
Viele Unternehmen arbeiten auch mit bekannten Creator:innen zusammen, um neue Zielgruppen zu erreichen. Vielleicht suchst du nach einer Unternehmer:in mit einem thematisch verwandten Geschäft, um limitierte Produkte anzubieten. Du könntest beispielsweise mit Poet:innen zusammenarbeiten und Grußkarten mit ihren Texten gestalten. Oder du erstellst individuelles Merchandise für eine:n Influencer:in, deren Followerschaft deine Zielgruppe umfasst und teilst die Gewinne.
3. Nutze deinen Online-Shop
Dein Online-Shop ist mehr als nur ein Ort für den Verkauf deiner Produkte. Er bietet dir die wichtige Möglichkeit, Kundenloyalität aufzubauen und den Wert deiner Marke effektiv zu kommunizieren. Füge Werbematerialien wie Marketingseiten und deine Markengeschichte hinzu sowie lehrreiche oder unterhaltsame Inhalte, etwa einen Blogpost darüber, wie eine besondere Babyparty mit Cricut-Dekorationen gestaltet werden kann.
Angie von The Country Chic Cottage führt einen umfangreichen Blog mit Cricut-Tutorials und mehr:
Du kannst Call-to-Actions am Ende deines Posts hinzufügen und Leute dazu ermutigen, sich für deinen Newsletter anzumelden, damit du kontinuierlich eine Beziehung zu deinen Kund:innen pflegst.
Wie du ein Cricut-Geschäft startest – Häufig gestellte Fragen
Sind Cricut-Geschäfte profitabel?
Ja, erfolgreiche Cricut-Unternehmer:innen können erhebliche Gewinne mit dem Verkauf von Cricut-Designs erzielen.
Wie viel Kapital benötige ich, um ein Cricut-Geschäft zu gründen?
Cricut-Geschäfte haben relativ niedrige Startkosten. Die Kosten umfassen die Anschaffung deiner Cricut-Maschine, Materialien und Gründungskosten wie die Beantragung einer Gewerbelizenz.
Benötige ich Erfahrung im Basteln oder Design, um ein Cricut-Geschäft zu gründen?
Nein, du kannst vorgefertigte Design-Templates kaufen, um Projekte mit deiner Cricut-Maschine zu erstellen.





